
Fermentierte Karotte
Dieses Rezept stammt von Christian Weij aus seinem Buch Verrot Lekker (51115980).Karotten eignen sich hervorragend für die Fermentation. Zum Beispiel im Ganzen, um sie lange haltbar zu machen, geraspelt als Salat oder in dünnen Streifen mit Kohl als eine Art Atjar Tjampoer. Die Zucker in den Karotten sind zudem eine gute Nahrung für Hefe. Dadurch kann man sogar Wein aus Karotten herstellen.
Ganze Karotten für später
Diese fermentierten Karotten sind mindestens ein Jahr haltbar. Sie schmecken pur aus der Hand und sind fantastisch in einem Hutspot mit cremigem Kartoffelpüree und rohen Zwiebeln.
Zutaten
1Kreuzkümmelsamen
900mlKaltes Wasser
2Petersilienzweige
1units.kilogrammKarotten
30units.grammMeersalz
Bügelglas von 2 Liter
6geschälte Knoblauchzehen
Zubereitung
- Befestigen Sie den Gummiring am Deckel des Glases.
- Waschen Sie die Karotten und schneiden Sie das Grün ab. Stellen Sie die Karotten aufrecht in das Glas und fügen Sie die ganzen Knoblauchzehen, Salz und Kräuter hinzu. Das Glas darf nicht mehr als bis 3 cm unter den Rand gefüllt sein.
- Gießen Sie so viel Wasser in das Glas, bis die Karotten bedeckt sind. Bleiben Sie auch hier 3 cm unter dem Rand des Glases.
- Verschließen Sie das Glas luftdicht, damit es nicht schimmelt.
- Schwenken Sie das Glas ein paar Mal auf den Kopf und zurück, damit sich das Salz gut mit dem Wasser vermischt.
- Lassen Sie die Karotten bei Zimmertemperatur fermentieren.
- Probieren Sie nach 2 Wochen, ob die Karotten sauer sind. Sind sie noch nicht sauer oder möchten Sie sie saurer? Lassen Sie das Glas dann noch ein paar Tage bei Zimmertemperatur stehen und probieren Sie erneut.
- Stellen Sie das Glas kühl, um die Fermentation (nahezu) zu stoppen.


